Ausgangspunkt
Der Park liegt nahe am Stadtzentrum und wird außerhalb von Veranstaltungen wie dem Kimiko so gut wie nicht genutzt. Dabei ist es eine schöne, große Anlage mit vielfältigem Potenzial. Es bietet sich an, die Landschaftsarchitekten miteinzubeziehen, um die ursprüngliche Idee des Parks zu verstehen, zu nutzen und wiederzubeleben. Durch Programmankündigungen vor Ort und parallele Veranstaltungen verschiedener Gruppen lernt man sich untereinander kennen und gewinnt so neue BesucherInnen und MitmacherInnen. Wunschziel: Man kommt spontan vorbei und checkt, was gerade los ist.
Erlebnispark Ludwig Forum
Der Park hinter dem Ludwig Forum wurde 1991 hergestellt. Danach verwilderte er und wurde langsam vergessen. Eine neue Form bekam er 2010 durch das französisch-deutsche Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto aus Berlin. Durch behutsame Eingriffe entstanden im Park neu geordnete Räume und Blickbezüge, Plattformen und Treffpunkte zum Verweilen, eine Verbindung von Natur und Kultur. Seit der Umgestaltung sind einige Jahre vergangen, und der LuFo Park ist erneut in einen Dornröschenschlaf gefallen.
Aufgabe der Studierenden im Bachelor und Master Architektur und Stadtplanung ist es, neue Impulse für den Park zu entwickeln und ausgewählte Ideen umzusetzen. Der Park soll ein lebendiger Ort für alle im Quartier werden. Dies können gärtnerische oder architektonische Interventionen, künstlerische Performances oder Maßnahmen zur besseren Wahrnehmung des Parks in der Stadtöffentlichkeit sein. Dabei arbeiten wir mit anderen Mitwirkenden und vielfältigen Kooperationspartner:innen zusammen. Auftakt bildet am 15.04.26 ein gemeinsamer Spaziergang durch den Park mit dem Büro atelier le balto. In einem Input werden sie außerdem die Entstehungsgeschichte, ihre Arbeitsmethodik und Entwurfsphilosophie erläutern und bei der Auswahl der studentischen Ideen mitwirken.
Diese Ideen ließen sich leider nur sehr eingeschränkt erproben.
Liste der einzelnen Arbeiten
Gruppe 1: In Beeween, Framed und Blumengarten (Sarbu Winkelmeyer)
Gruppe 2: Barrierefreiheit, Multi-sensorisches Orientierungssystem, Biodiversität (Hanf Schortmann Eigner)
Gruppe 3: Color Jungle (Jorges Barrantes)
Gruppe 4: WüFe (Café-Würfel) und SitOn (Axmann Choros Czajka Teichmann)
Gruppe 5: Swot Analyse (Miljanovic Odenthal Schmidt)
Gruppe 6: (1) Intervention Murmelbahn (Landwehr Nussgräber Reul Schöb Schmidt)
Gruppe 6: (2) Reflektion (Landwehr Nussgräber Reul Schöb Schmidt)
Gruppe 7: Eventguide (Kolz Krone Otte Narkotte)
Gruppe 8: Pyjama-Party und Gartenclub (Gabriel Clara Alina)
Gruppe 9: Zwischen Licht und Blüten (Eusterbrock Henn Schürmann)
Das unsichtbare Gartenhaus
Ein künstlerischer Kommentar und Rundgang im LuFo-Park | 13. August 2026 von 18:00–20:00Uhr
Masterstudierende der Architektur an der RWTH Aachen nahmen die Geschichte dieses besonderen Ortes zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Mit Audiowalks, Installationen, Bildern und Objekten entwickelten sie temporäre Interventionen, die ungewohnte Perspektiven auf das Gartenhaus eröffneten.
Von Maja Bäumer, Nathalee Hattemer, Selin Gürel, Marie Kunz, Selina Janssen, Johannes Neubauer, Jasper Paulsen, Ximena Robles Cordova, Bianca Lanzarotti, Fynn Rüdiger, Deniz Gleiss, Finn Marcelli, Suzan Merdan, Audrey Karnadi, Kim Jae-Je, Marie Peterhoff.
Im Anschluss an den Rundgang luden die Studierenden gemeinsam mit ihrer Betreuerin Hannah Groninger, dem Künstler Thomas Virnich und dem Kurator Dr. Damien Lentini zu einem öffentlichen Gespräch über den Ort und die entstandenen Arbeiten im LuFo Park ein.